Die ersten Wochen

Ich bin nun seit etwa 7 Wochen in Guadalajara. Langsam fange ich an mich in meinen Alltag einzuleben und habe nun auch seit etwa 4 Wochen einen geregelten Arbeitstag.

Meine Aufgaben bestehen aus der Betreuung der Kinder in der Schule am Vormittag und Sportunterricht am Nachmittag. Während die Vormittage meist eher ruhig verlaufen, kann es in den Sportstunden nachmittags oft ziemlich chaotisch zugehen. Da die Stunden unter freiem Himmel bei etwa 30 Grad und mindestens 25 Kindern stattfinden kommt es häufig zu Streitigkeiten zwischen den Jungen die sich dann immer weiter hochschaukeln. Leider kommt es häufiger auch zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, die für mich aufgrund meiner noch ausbaufähigen Spanischkenntnisse manchmal wirklich schwierig zu lösen sind. So langsam bekomme ich aber das Gefühl, das ich die Jungen besser verstehe und in den Stunden auch besser unter Kontrolle habe.

Außerhalb der Schule hatte ich Zeit Guadalajara und die Umgebung schon etwas genauer zu erkunden. Ein Höhepunkt war dabei sicher der Unabhängigkeitstag den ich mit meinem Mitfreiwilligen Johannes und Yael, einem Pränovizen aus der Kommunität feiern konnte. Ganz Guadalajara glich einer riesigen Kirmes mit Essensständen, Riesenrädern und Schießbuden. Das Gemeinschaftsgefühl und die Freude waren an diesem Tag überall zu spüren.

Ich füge nun noch einige Fotos von den Ausflügen der letzten Wochen hinzu. Von jedem einzelnen zu berichten wäre vielleicht nicht besonders spannend und würde den Rahmen hier sprengen.

Johannes, Yael und Ich am Unabhängigkeitstag
Ein Marktplatz in einem Dorf etwa 2 Stunden von Guadalajara entfernt

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